Zentrum für Hormonkosmetik

Frauen schwitzen anders als Männer [1.3]

Haut mit Wassertropfen

Betreiben wir Sport, so wird mehr Blut in den Muskel gepumpt. Die Zellen laufen auch auf Hochtouren, was mit einer erhöhten Wärmeproduktion – ähnlich wie beim Auto – verbunden ist. In der geschlechtsreifen Zeit hebt aber der weibliche Körper – zunächst völlig unabhängig von sportlicher Aktivität – seine Basaltemperatur an, nämlich nach dem Eisprung, um einer möglichen Schwangerschaft sofort die Hochleistungen der Zelle bieten zu können. Betreibt die Frau in der 2. Zyklushälfte Sport, so hat sie von Haus aus eine höhere Kerntemperatur. Der weibliche Organismus gleicht dies aus und verhindert, dass diese an sich schon höhere Temperatur durch Sport nicht ins uferlose emporsteigt. Dies wird durch eine erhöhte Schweißbildung der Haut erreicht: Wenn Schweiß verdampft, entsteht die so genannte Entzugswärme, dadurch kühlt in diesem Fall die Haut leichter ab. In der 2. Zyklusphase, wenn durch das Progesteron die Körpertemperatur ab dem Eisprung erhöht ist, zeigt sich auch eine andere Aktivität der Schweißdrüsen – diese arbeiten mehr, die Frau schwitzt in der 2. Zyklushälfte intensiver. Gefüllte Schweißdrüsenschläuche – geschlängelt in der Hautschicht verborgen – reagieren ähnlich wie kleine Sendemasten auf elektrische Wellen, möglicherweise verbirgt sich dahinter einen Form der Kommunikation, die uns bis heute noch unbekannt blieb.    ●

 

 

Wir beraten Sie gerne kostenlos und unverbindlich (Tel. 01/505 01 33).

Jana Nachbagauer
Katharina Neubacher