Zentrum für Hormonkosmetik

Das Hormonkosmetische Konzept [1.15]

Haut mit Wassertropfen

Das Östrogen stimuliert den Kollagenaufbau, es regt zusammen mit dem Vitamin D, den Schilddrüsen­hormon und dem Vitamin A, die Hautneubildung aus den Stammzellen an und fördert die Durchblutung der Haut. Progesteron hemmt auf der anderen Seite jene bio­chemischen Scheren, die das in den tiefen Haut­schichten liegende Kollagen zu zerkleinern versuchen. Beide Hormone haben damit einen hautzellen­fördernden, kollagenaufbauenden Effekt. Beide Hormone sind hautgängig, sie müssen nicht unbedingt durch den Mund eingenommen werden; bemerkt eine Frau im Gesicht einen raschen Kollagenverlust und liegt gleichzeitig ein Östrogen- oder ein Progesteronmangel vor, so ist der Einsatz dieser Hormone im Gesicht genauso gerecht­fertigt wie im Genitaltrakt, wo bei nachlassender Haut­qualität die Geschlechtshormone seit vielen Jahren lokal angewandt werden. Natürlich wird man auch dies mit den behandelnden Gynäkologen besprechen, der dann zu entscheiden hat, wie viel Östrogen und wie viel Progesteron der Haut „geschenkt“ werden soll: Ob das 17-Beta-Östradiol des Eierstocks oder das auch mitunter verwendet 17-Alpha-Östradiol oder vielleicht sogar ein Pflanzenöstrogen eingesetzt werden kann.    ●

 

 

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Jana Nachbagauer
Katharina Neubacher