Zentrum für Hormonkosmetik

Der „Wasserdruck“ der Haut [1.12]

Haut mit Wassertropfen

Die oberste Hautschicht trägt den Namen „Epidermis“, was so viel bezeichnet, dass sie auf Haut, der „Dermis“, aufliegt. Unter der Epidermis liegt verständlicher­weise demnach die „Dermis“, die Haut, welche sich bis zum Fettgewebe erstreckt. In der Dermis wird jenes Protein angehäuft, das auch dem Knochen die Stabilität vermittelt, das Kollagen; genau so wie die Härte der Knochens vom Östrogen mitabhängig ist, so steht auch das Kollagen der Haut unter der Direkthilfe der Eierstocks­hormone. Verschiedene Kollagene hat der Körper im Rahmen der Evolution gebildet, in der Haut sind es vor allem das Kollagen 1 und 3, die das berühmte Fibrin­gerüst bilden, welches die Haut stärkt.

Die Kollagenfasern – vom Östrogen stimuliert – sind in einer geleefarbigen Substanz eingebettet, den „Proteoglykanen“, Verbindungen, die sowohl aus Zucker, wie auch aus Eiweiß bestehen und gelförmig die Kollagenfibrillen einbetten. Diese Quellsubstanz ist elektrisch geladen, weist eine negative Spannung auf und zieht dadurch Wassermoleküle an, die sich in der Haut zusätzlich zum Kollagen und zu den Proteoglykanen einla­gern, da sie von letzteren angezogen werden. Da­durch bekommt die Haut ihren „Turgor“, ihren „Wasser­druck“ – wörtlich übersetzt - ein frischer Gesichtsausdruck entsteht. Wichtiger Bestandteil der Glukosamine ist die Hyaluronsäure, deren Bildung vom Östrogen abhängig ist.

Die Eierstockshormone regen jene Substanz an – nämlich die Hyaluronsäure – die von der kosmetischen Industrie äußerlich zugeführt wird, das Östrogen kann deren innere Bildung verstärken und bewirkt demnach eine Kosmetik, die aus dem Inneren des Körpers kommt.    ●

 

 

Wir beraten Sie gerne kostenlos und unverbindlich (Tel. 01/505 01 33).

Jana Nachbagauer
Katharina Neubacher