Zentrum für Hormonkosmetik

Die klassische Trias: der Schwimmreifen, die größerwerdende Brust, der Libidoverlust [3.4]

Gewicht

Männlichen Hormone mobilisieren das Fett um die Hüfte, fehlen sie beim Mann, so bekommt er Gewichtsprobleme, ähnlich wie die Frau, die mitunter über den berühmten „Schwimmreifen“ klagt und damit zahlreiche Ärzte konsultiert. Dabei weist sie mit Recht darauf hin, dass Essgewohnheiten und körperliche Aktivität nicht verändert wurden, sie aber dennoch Veränderungen in ihrem Körper bemerkt. Trotz harter Ess-Disziplin bildet sich ein Schwimmreifen um die Körpermitte aus. Fragt man die Patientin, ob sie in der letzten Zeit ein Größerwerden der Brust festgestellt hat, so wird diese Frage sehr oft bejaht, genauso wie ein drittes Problem, welches sich zum Gewichtsproblem um die Körpermitte gesellt: Der Libidoverlust.

Frauen erzählen oft übereinstimmend, dass sie einen liebevollen Partner haben, an der Sexualität jedoch nicht mehr interessiert sind. Mitunter belastet dies die Beziehung und mit Recht vermutet die Frau, dass auch dahinter hormonelle Störungen liegen. Die größerwerdende Brust, der Libidoverlust und der Schwimmreifen können tatsächlich Symptome eines Hormondefizits sein; sinken die Androgene im weiblichen Körper stark ab, so entstehen mitunter diese Symptome. Die Eierstöcke bilden neben dem Östrogen und dem Progesteron auch männliche Hormone und zwar gar nicht so wenig, vor allem werden die nach der Menopause weitergebildet, wenn Progesteron und Östrogen schon fehlen. Androgene sind die letzten Eierstockhormone, welche im weiblichen Körper ausfallen, oft ist das erst zwischen dem 60.und dem 70.Lj der Fall. Da sie auch in Östrogen umgewandelt werden können, geschieht manchmal etwas schwer Zuzuordnendes: Frauen beginnen ab dem 65.Lj, manchmal auch ab dem 70.Lj erneut wieder Wallungen zu bekommen, ähnlich wie seinerzeit mit 50. Dies ist durch den Mangel an männlichen Hormonen bedingt. Vor allem aber leiden Patienten, wenn Androgene fehlen, an Gewichtsproblemen um den Bauch. Das Bauchfett bei der Frau ist oft nicht Symptom eines zu starken Appetits, sondern signalisiert Hormondefizite.    ●

 

 

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Jana Nachbagauer
Katharina Neubacher