Zentrum für Hormonkosmetik

Ein guter Hahn wird nicht fett [3.3]

Gewicht

Der männliche Körper ist nicht so sehr aus, Fett zu speichern, er muss das Fett schnell mobilisieren können. Competition, der Kampf um Weibchen und Revier, sowie die ständige Auseinandersetzung mit der Konkurrenz machen einen schnellen Zugriff auf Energiereserven notwendig. Deswegen verfügt der männliche Organismus über starke Mobilisierungskräfte, die in der Situation rasch Energie für den Kampf zur Verfügung stellen; der männliche Körper braucht die Energie schnell, aber kürzere Zeit, der weibliche benötigt sie für Schwangerschaft und Stillzeit länger. So sind im männlichen Körper auch jene Mechanismen stärker vorhanden, welche zur Akut-Mobilisierung des Fettgewebes führen. Während Östrogen und Progesteron, die beiden weiblichen Hormone, die Fetteinlagerung begünstigen, werden die Fettreserven durch die männlichen Hormone, die Androgene, mobilisiert. Testosteron macht in den Fettzellen das gleiche wie das und Progesteron im Blut. Es schneidet die großen Moleküle der Triglyceride auseinander und erlaubt den kleinen Fettsäuren, aus den Adipozyten, den Fettzellen, zu entweichen um in den Mitochondrien von Muskelzellen in die notwendige Energie und Leistung umgesetzt zu werden.

Während die weiblichen Hormone Progesteron und Östrogen die Triglyceridspaltung im Blut – den Import in die Fettzelle - und die Speicherung fördern, schneidet das Testosteron aus den in den Fettzellen befindlichen Triglyceriden die Fettsäuren heraus und exportiert sie, dadurch nimmt das Fettgewebe ab und wird in Energie umgewandelt. Aber auch der weibliche Körper benötigt mitunter rasche Energie, auch er ist imstande, mit Hilfe männlicher Hormone, Fett zu organisieren, allerdings lässt er Oberschenkel und Gesäß (Area gluteo femoralis) aus und mobilisiert, ähnlich wie der Mann es auch tut, vor allem die Fettzellen rund um den Nabel. Dieses Fett wird „upper fat“ bezeichnet, da es sich in der oberen Körperhälfte befindet, im Unterschied zum „lower fat“ des Gesäßes. Letzteres ist Reproduktion-und Sexualfett, das upper fat hingegen ist für die schnelle Leistung bestimmt.

Der weibliche Organismus verfügt auch über Androgene, die ebenfalls, genauso wie das Progesteron und das Östrogen, im Eierstock hergestellt werden. Diese männlichen Hormone sind – wie beim Mann – auch bei der Frau in der Lage, aus den „upper region“ Fettzellenenergie zu gewinnen. Fehlen männlichen Hormone im weiblichen Körper, dann kommt es zu einem klassischen Phänomen, worüber viele Frauen klagen und nicht immer ernst genommen werden.    ●

 

 

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Jana Nachbagauer
Katharina Neubacher