Zentrum für Hormonkosmetik

Warum Frauen mehr Figurprobleme an den Oberschenkeln und am Gesäß haben? [3.2]

Gewicht

Hormonstörungen bewirken mitunter, dass zu viele Östrogene den weiblichen Körper durchfluten. Dadurch werden im Oberschenkelbereich auch vermehrt „Scheren“ aufgebaut, welche Triglyceride spalten und die Fettsäuren vermehrt in dem Unterhautbereich einlagern. Dieses Problem beklagen manche Frauen auch unter der Pille bzw. unter einer Hormonbehandlung. Dabei wird – mitunter zu viel – Östrogen zugeführt, was sehr wohl mit dem plötzlich zu beobachtenden Gewichtsproblemen verbunden sein kann. Leidet eine Frau daran, so soll man diesen Zusammenhang kennen und auch überprüfen. Oft genügt es, die Hormondosis zu senken oder ein Hormon Gleichgewicht herzustellen. Alkohol scheint ebenfalls in diesen Mechanismus einzugreifen: er erhöht die Östrogenkonzentration im Gewebe, in dem er die so genannte „Aromatase“ anregt - und bewirkt dadurch eine verstärkte Fetteinlagerung. Deswegen ist es ratsam, bei Beginn einer Hormonbehandlung auf jeden Tropfen Alkohol – für eine umschriebene Zeit –zu verzichten. Damit wird die Gefahr der Gewichtszunahme vermindert.

Werden Östrogene oder Progesteron durch die Haut zugeführt, wie dies im Rahmen der Hormoneratztherapie möglich ist, soll man Gesäß und Oberschenkel als Auftragungsort meiden, denn die lokale Hormonanwendung in diesem Bereich bewirkt ebenfalls einen verstärkten Fetteinbau.
Deswegen wird das Fett des Gesäßes und der Oberschenkel auch als „Sexualfett“ bezeichnet.

Schwangerschaft und Ernährung des Neugeborenen gehören für die Evolution zu den höchsten Gütern; in Zeiten, in denen es noch keine Babynahrung von Alete, Nestle und Milupa gab, musste der weibliche Körper selbst für die dazu notwendigen Energiereserven sorgen. Fettgewebe in den unteren Körperregionen signalisiert Fortpflanzungskraft und Nachkommen. Dies war wahrscheinlich auch einer der Gründe, warum in den ersten Darstellungen des weiblichen Körpers, am Beginn der Menschheitsgeschichte, diese Körperregionen überproportional geformt wurden. Letztendlich garantierte die dort gespeicherte Energie das Überleben des menschlichen Geschlechtes. Möglicherweise erklärt dies auch, warum – vom Mann aus betrachtet – dieser Region des weiblichen Körpers ein erotischer Stellenwert in der Blickhierarchie zukommt: Sind ausreichend Fettreservoirs vorhanden, so symbolisiert dies Fruchtbarkeit und Kinder. Die erotisierende Wirkung dieses Körperteils folgt demnach uralten Engrammen und ist – auch aus Gründen der Fortpflanzung – im männlichen Gehirn engrammiert.    ●

 

 

Wir beraten Sie gerne kostenlos und unverbindlich (Tel. 01/505 01 33).

Jana Nachbagauer
Katharina Neubacher