Zentrum für Hormonkosmetik

Hormone und Fettaufnahme [3.1]

Gewicht

Östrogene und Progesteron sind die Hormone der Reproduktion, Östrogene und Progesteron beeinflussen auch die Fettverteilung der Frau. Der Mechanismus, über den sie das erledigen, ist einfach und kompliziert zugleich. Von den drei Grundnahrungsmitteln, Kohlenhydrate, Eiweiß und Fett, eignen sich nur letztere, um über längere Zeit gespeichert zu werden, deswegen stützen sich die Fortpflanzungshormone Östrogen und Progesteron vor allem auf die Fette, um sie als Energiequelle sicher zu stellen. Werden Fette mit der Nahrung aufgenommen, so kreisen sie im Blut als sogenanntes Triglycerid. Drei Fettsäuren sind aneinander gekoppelt, ein großes Molekül, das durch unsere Blutgefäße fließt, aber zu groß um in die Zellen aufgenommen zu werden. Deswegen müssen die einzelnen Fettsäuren aus den Triglyceriden herausgespaltet werden, nur so gelingt dann der Einbau in das Gewebe unter der Haut. Die beiden Fortpflanzungshormone, Östrogen und Progesteron, bauen in den Blutgefäßen der Frau eine „biologische Säge“ auf, welche imstande ist, aus den Triglyceriden kleinere Fettsäuren herauszuspalten, um sie dann sofort in die anliegenden Fettzellen zu transportieren, wo sie eingelagert und für die Reproduktion gespeichert werden. In der medizinischen Terminologie heißen diese Sägen „endotheliale Lipoprotein-Lipasen“, Enzyme, welche die mit der Nahrung aufgenommenen Triglyceride zerkleinern. So sorgen Östrogen und Progesteron, bevor sie im Eierstock die Fortpflanzung beginnen, für die dafür notwendige Energie.

Diese biologischen Scheren, die unter dem Einfluss der Eierstockshormone Triglyceride zerschneiden, befinden sich allerdings nicht überall im weiblichen Körper gleich verteilt. Vor allem sind es die Oberschenkel und das Gesäß, wo die Eierstöcke Fettzellen vermehren, von dort wird dann auch die Energie während der Schwangerschaft und der Stillzeit genommen.    ●

 

 

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Jana Nachbagauer
Katharina Neubacher